Für eine Kultur der Grenzachtung: Prävention gegen sexualisierte Gewalt

 

Unsere Maßnahmen für Pävention gegen sexualisierte Gewalt

Unsere Kirchengemeinde soll ein sicherer Ort sein – im Besonderen für Kinder, Jugendliche und schutz- oder hilfebedürftige Erwachsene. Alle, die sich bei uns engagieren und alle, die unsere Angebote in Anspruch nehmen, sollen sagen können: „Hier fühle ich mich wohl!“. Um diesem Ziel näher zu kommen haben wir auf der Basis der diözesanen Regelungen Konzepte und Maßnahmen entwickelt, die wir hier vorstellen. 
 

Auf Grundlage der Rahmenordnung Prävention und der Ausführungsbestimmungen des Erzbistums Freiburg von Dezember 2021 haben wir ein neues institutionelles Schutzkonzept für unsere Kirchengemeinde erarbeitet.
Dieses wurde am 04. Juli 2024 vom Pfarrgemeinderat der Seelsorgeeinheit verabschiedet und steht hier als Download zur Verfügung: 
 
 
Die Erkenntnisse und Konsequenzen aus der Risikoanalyse und die Dokumentation von Maßnahmen, sind in einer Tabelle zusammengefasst, auf die das Schutzkonzept verweist (Anhang 3), können Sie herunterladen und einsehen:

Quelle: Seelsorgeeinheit Karlsruhe Südwest

 
 

Ein grenzachtender Umgang mit- und untereinander ist uns wichtig und soll unser kirchliches Handeln prägen.
Mit der Erklärung zum grenzachtenden Umgang bestätigen Personen, die wir zum Handeln beauftragen, nach einer Unterweisung bzw. Schulung, dass sie sich zum Wohl der anvertrauten Personen verhalten wollen.
Die Erklärung zum grenzachtenden Umgang beinhaltet auch unseren Verhaltenskodex. Dieser dient der Orientierung aller Beteiligten: Mitarbeitende, Teilnehmende und Eltern können nachlesen, welche Verhaltensweisen für einen grenzachtenden Umgang erwünscht oder ausgeschlossen sind. Damit wird die Anbahnung von sexuellen Übergriffen erschwert und Personen werden ermutigt, übergriffige Handlungen zu stoppen und ggf. zu melden. 
 
Die Erklärung zum grenzachtenden Umgang sowie den Handlungsleitfaden zum Umgang mit einem Verdacht können Sie hier herunterladen:
 
Erklärung zum grenzachtenden Umgang:
 
Handlungsleitfaden für Ehrenamtliche:
 
Zur Unterschrift der Erklärung des grenzachtenden Umgang stellt die Koordinationsstelle Prävention des Erzbistum Freiburg ein Informationsheft zur Verfügung. Dieses Infoheft können Sie hier abrufen:
 
 

Mitarbeiter:innen die in ihrer Tätigkeit in regelmäßigem und/oder engerem Kontakt mit Kindern und Jugendlichen bzw. schutz- oder hilfebedürftigen Erwachsenen sind, sind nach staatlichem und kirchlichem Recht zur Vorlage eines erweiterten Führungzeugnisses verpflichtet.
Hier arbeiten wir mit der Zentralen Prüfstelle im Erzbischöflichen Ordinariat Freiburg zusammen, die die Einsicht in die Führungszeugnisse übernimmt und dafür eine Bescheinigung ausstellt. Diese Bescheinigung wird von uns dokumentiert.
 
Hinweis bei Mehrfachtätigkeiten:
Wenn Sie bereits an einer anderen kirchlichen Stelle im Erzbistum Freiburg ein Führungszeugnis vorgelegt haben, beantragen Sie bitte mit Anlage 4 - Antrag auf Ausstellung einer Bescheinigung bei mehreren Tätigkeiten 
eine Bescheinigung und legen uns diese zur Dokumentation vor. 
 

In unseren Präventionsschulungen informieren wir über das Thema sexualisierte Gewalt (z.B. Täterstrategien, Ausmaß, ...), sensibilisieren wir für einen grenzachtenden Umgang und stärken die Handlungssicherheit im Umgang mit Grenzverletzungen und (sexualisierten) Übergriffen. Auch die Auseinandersetzung mit unserem Verhaltenskodex spielt eine wichtige Rolle.
 
Alle haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeiter:innen, die in regelmäßigen und/oder engerem Kontakt mit Kindern, Jugendlichen oder schutz- und hilfebedürftigen Erwachsenen sind, sind zur Teilnahme an einer Präventionsschulung verpflichtet.
 
Alle haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeiter:innen, die in regelmäßigen und/oder engerem Kontakt mit Kindern, Jugendlichen oder schutz- und hilfebedürftigen Erwachsenen sind, sind zur Teilnahme an einer Präventionsschulung verpflichtet.
 

Beratung und Unterstützung

Bei Fragen und persönlichen Anliegen zum Thema Prävention gegen sexualisierte Gewalt stehen Ihnen unsere haupt- und ehrenamtlichen Ansprechpersonen zur Verfügung. Darüber hinaus finden Sie auf dieser Seite Kontaktmöglichkeiten zu externen Fachberatungsstellen und Unterstützungsangeboten.
 
 

Unsere Ansprechpersonen für Prävention

 

Hauptamtliche Ansprechperson:
 
  
Pastoralreferent
 
Ehrenamtliche Ansprechpersonen:
 
  
Ehrenamtliche Ansprechperson für Prävention
Ergebnisse 4 - 4 von 4
 
Als Ansprechpersonen können Sie uns kontaktieren:
… wenn Sie Fragen zur Prävention gegen sexualisierte Gewalt in unserer Kirchengemeinde haben
… bei Vermutungen, Vorfällen und Zweifelsfällen von sexualisierter Gewalt
... wenn Sie Unterstützung bei der Suche nach internen oder externen Beratungsstellen benötigen
 
 
 
 

Unabhängige Fachberatungsstellen

Wildwasser Karlsruhe e.V.
  0721/85 91 73
 
Allerleirauh Karlsruhe
 
Hilfetelefon Sexueller Missbrauch
   0800 22 55 530
(kostenlos, anonym; auch online per Chat, E-Mail)
 
Nummer gegen Kummer
Telefonnummer für Kinder und Jugendliche: 116 111 (Mo-Sa 14-20 Uhr)
(kostenlos, anonym, auch online per Chat oder E-Mail)
Telefonnummer für Eltern: 0800 111 0 550 (Mo-Fr 9-17 Uhr, Di und Do bis 19 Uhr)
(kostenlos, anonym)
 

Präventionsschulungen

In den Schulungen für unsere ehrenamtlich tätigen Personen informieren wir über das Themenfeld und sensibilisieren, um die Kultur der Grenzachtung zu steigern. Folgende Schulungsangebote sind aktuell in unserer Kirchengemeinde geplant:
 

Weitere Präventionsschulungen im Dekanat Karlsruhe

Eine Übersicht über weitere Präventionsschulungen für ehrenamtliche Mitarbeiter:innen im Dekanat Karlsruhe finden Sie hier auf der Homepage des Dekanats:
 

Informationen und Materialien der Erzdiözese Freiburg

Gemeinsam gegen sexualisierte Gewalt

Wir in der Erzdiözese Freiburg haben aus der Vergangenheit gelernt, und das schon seit Jahren: Die Verbrechen der sexualisierten Gewalt und deren Vertuschung dürfen sich nicht wiederholen. Deshalb unternehmen wir alles Menschenmögliche, um Kirche zu einem sicheren Raum für alle zu machen. Zugleich stellt sich die Erzdiözese ihrer Vergangenheit und arbeitet die früheren Fehler auf. Wir stehen an der Seite der Betroffenen. Hier erhalten Sie alle Informationen zum Umgang mit sexualisierter Gewalt, Hilfsangeboten und zur Aufarbeitung.
 
 

Einige diözesane Materialien finden Sie unter diesen Links: