UNSERE LEITSÄTZE

 

Wir möchten eine lebendige und lebensdienliche Gemeinde sein. Hier erfahren Sie mehr über unsere Konzeption.

 

 

Hier erfahren Sie mehr:

 

zur Konzeption der Seelsorgeeinheit Karlsruhe Südwest

Leitsätze zur Konzeption der Seelsorgeeinheit Karlsruhe Südwest

 
Angenommen in der PGR-Sitzung am 20.01.2015 mit 26 Ja-Stimmen und einer Enthaltung
 

Gemeinschaft

Wir, die katholischen Christinnen und Christen in der SE Karls-ruhe Südwest, verstehen uns als Gemeinschaft von Menschen, in der jede und jeder einmalig und einzigartig ist. Als solche sind wir Kirche in der Lebenswelt der Menschen in den Stadtteilen Karlsruhe-Daxlanden, Karlsruhe-Grünwinkel und Karlsruhe-Oberreut.
 
Wir suchen die Einheit und schätzen die Vielfalt. Dabei ist vor allem die innere Einheit gemeint, ähnlich der in 1 Kor 12 beschriebenen. Wir wissen uns als Christinnen und Christen in den drei Stadtteilen miteinander verbunden. Auch wenn wir nicht alles gemeinsam tun, interessieren wir uns füreinander und fühlen uns füreinander verantwortlich. „Wenn darum ein Glied leidet, leiden alle Glieder mit; wenn ein Glied geehrt wird, freuen sich alle anderen mit ihm.“ (1 Kor 12,26)
 
In unserem pastoralen Handeln wird diese Einheit spürbar als Gemeinschaft mit Gott und untereinander. Wir sind offen für die besondere Lebens- und Gotteserfahrung jedes Menschen und eröffnen Räume des Mit-Teilens. Dies gilt in besonderer Weise auch für die Vorbereitungswege zur Taufe, Erstkommunion und Firmung.
 
Wir pflegen einen partnerschaftlichen Umgang miteinander und vereinbaren, wie wir mit Konflikten umgehen. Wir lernen voneinander und miteinander und entwickeln so unsere Gemeinschaft weiter.
Engagement in unseren Gemeinden macht Spaß und gibt Sinn.
Menschen, die neu mit uns in Kontakt kommen, werden wahrgenommen und erleben, dass sie willkommen sind und dass wir Interesse an ihnen haben
Ökumene ist für uns als Gemeinschaft von Christinnen und Christen selbstverständlich und konkretisiert sich im gemeinsamen Feiern ebenso wie in der inhaltlichen und strukturellen Zusammenarbeit.
 
Wir verstehen Seelsorgeeinheit als Netzwerk. Dafür entwickeln wir geeignete Organisationsstrukturen und Kooperationsformen.
 
Wir wollen das Zusammenwachsen und die notwendige Kooperation in der Seelsorgeeinheit stärken und dabei das Spezifische der Pfarrgemeinden erhalten.
 
Deshalb klären wir, welche Aufgaben auf der Ebene der SE übernommen werden und was von den einzelnen Gemeinden vor Ort geleistet werden kann. Wir bewahren die vielfältigen lebendigen Traditionen der einzelnen Pfarrgemeinden und erneuern sie gleichzeitig kreativ als Antwort auf die gesellschaftlichen Herausforderungen.
 
Wir schätzen die Vielfalt unserer Gruppierungen als Ausdruck aktiver Lebensgestaltung und unterstützen und fördern diese.
Die durch Veränderungen entstehenden Abschieds- und Trauerprozesse nehmen wir ernst. Wir begleiten und gestalten sie aktiv.
 

Liturgie

Wir feiern regelmäßig an Sonn- und Feiertagen als Seelsorgeeinheit miteinander Eucharistie. Das bedeutet auch, dass nicht mehr an jedem Sonntag in jeder Pfarrgemeinde Eucharistie gefeiert werden kann.
Wir wollen in der Art und Weise, wie wir feiern, einladend sein und der Vielfalt der Menschen entsprechen.
 
Wir fördern vielfältige Gottesdienstformen im Blick auf Zielgruppen, aktuelle Situationen und besondere Anlässe.
 
Wir pflegen die Traditionen in den einzelnen Pfarrgemeinden und suchen neue Formen spiritueller und geistlicher Angebote.

Unsere Gottesdienste sind Orte der Gottesbegegnung und der Begegnung untereinander.
 
In unseren Gottesdiensträumen fühlen sich Menschen unter-schiedlicher Generationen zuhause.
 
Unsere Kirchen sind auch außerhalb der Gottesdienstzeiten zu festen Zeiten offene Räume.
 
JedeR kann aufgrund seines/ihres allgemeinen Priestertums Gottesdienste und spirituelle Angebote vorbereiten, mitgestalten und leiten.
 

Soziales

Wir suchen und pflegen den Kontakt zu Menschen in allen Lebenslagen in der SE und unterstützen sie.
 
Dabei haben wir Menschen in schwierigen Lebenslagen besonders im Blick und setzen uns für sie ein.
 
Solidarität und Subsidiarität („Hilfe zur Selbsthilfe“) leiten unser soziales Engagement.
 
Wir pflegen den Kontakt zu den Senioren- und Pflegeheimen in der SE.
Wir fördern die Mobilität älterer und gebrechlicher Menschen und/oder besuchen sie zuhause.
 
Wir begleiten trauernde Menschen und gestalten den Prozess des Abschieds mit.
 

Bildung + Erziehung

Bildung verstehen wir in erster Linie als Persönlichkeitsbildung.
Wir helfen Menschen ihre Fähigkeiten und Begabungen zu entdecken und fördern sie darin, diese zu entfalten.
 
Wir legen Wert auf Präsenz in den Schulen und unterstützen die Schulpastoral.
Wir setzen uns aktiv für die religiöse Bildung von Kindern und Jugendlichen ein.
Wir wissen um die Bedeutung unserer Kindergärten/Kindertagesstätten für die Familien unserer SE in Bezug auf Bildung und Entfaltungsmöglichkeiten und sorgen für die notwendigen Rahmenbedingungen.
 

Kunst und Kultur

Wir fördern Kunst und Kultur und stellen für geeignete Veranstaltungen unsere Gemeinde- und Kirchenräume zur Verfügung.
 

Politik

Wir setzen uns für eine gerechtere und menschenwürdigere Welt ein.
Wir klagen Missstände in Gesellschaft und Kirche an und beteiligen uns an der Suche nach Lösungen und Alternativen.
Wir stellen uns gegen die Diskriminierung von Menschen aufgrund ihrer Herkunft, Religion, sexuellen Orientierung oder ihres Geschlechts. Wir setzen uns ein für Toleranz und Akzeptanz gegenüber vielfältigen Lebensformen und Lebenseinstellungen.
 

Bewahrung der Schöpfung

Wir tragen als Kirche eine besondere Verantwortung zur Bewahrung der Schöpfung.
 
Wir pflegen ressourcengerechtes und ressourcenschonendes Verhalten in unseren Gemeinden.
 
Wir überprüfen die Gebäude der Kirchengemeinde energetisch und schaffen Maßnahmen zur Verbesserung.
 

Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit

Als einladende Gemeinschaft nutzen wir zeitgemäße Kommunikationsmittel, um Menschen über unsere Angebote und Aktivitäten zu informieren und uns in der Öffentlichkeit darzustellen.
 
In der internen Kommunikation achten wir auf hohe Transparenz und die vereinbarten Kommunikationsregeln. Dabei ist uns bewusst, dass nicht immer alle über alles informiert sein können und dass es keine einseitige Hol- bzw. Bringschuld gibt.
 
 

 

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Quelle: Seelsorgeeinheit Karlsruhe Südwest

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