Impuls zum Monat Juli
03.07.2025 |
von Gemeindreferentin Ingrid Weniger
Liebe Gemeinde,
in diesem Jahr ist der Weltüberlastungstag am 24. Juli. Das heißt, dann diesem Tag sind alle Ressourcen die unsere Erde uns gibt bereits aufgebraucht. Wenn wir nur Deutschland betrachten, dann war dieser Tag schon am 3. Mai. Dies hat mich bewogen das Bild der Hildegard wieder neu zu Betrachten. Denn nach Ihrer Vision sind alle Geschöpfe miteinander verbunden, und all unser Handeln hat Auswirkungen.
In der Mitte der Mensch. Er besteht durch die Kraft der Elemente und mit Hilfe der übrigen Geschöpfe so fest und sicher, dass er durch keinerlei widrigen Ansturm aus seinem Wohlstand herausgerissen werden könnte, solange ihn die göttliche Allmacht darin beschützt.“
Hier wird die behütende Bedeutung des göttlichen Mutterschoßes deutlich. Hildegard schreibt: „Schließlich siehst Du noch, wie aus dem Mund der Gestalt, in deren Brust das Weltenrad erscheint, ein Licht, heller als der klarste Tag, hervorgeht.… Aus dieser wahren Liebe, die ganz und gar göttlich ist, besteht alles Gute, wünschenswert über alles. Die Liebe zieht alle an sich, die Gutes wollen, und kommt mit diesem Zug ihnen entgegen; sie denkt mit rechtem Urteil alle Verdienste durch und alles, was der Mensch tut und um Gottes Willen verwirklicht.“
Gott ist die Liebe – das zeigt diese rote Gestalt, und wunderbar bringt das Bild zum Ausdruck, dass wir in der Liebe Gottes geborgen sind. Viele Kräfte wirken auf uns ein, das erleben wir täglich. Deshalb brauchen wir die Kraft der Liebe. Aber wir hören auch die Ermahnung, zu bedenken, wie wir auf die Umwelt einwirken.
In diesem Sinne ist die Botschaft der Theologin aus dem hohen Mittelalter sehr aktuell für uns! Beten wir mit den Worten Hildegards:
Die Seele ist wie ein Wind, der über die Kräuter weht, und wie ein Tau, der auf die Gräser träufelt, und wie die Regenluft, die wachsen macht. Genauso ströme der Mensch sein Wohlwollen aus auf alle,
die da Sehnsucht tragen. Ein Wind sei er, indem er den Elenden hilft,
ein Tau, indem er die Verlassenen tröstet, und Regenluft, indem er die Ermatteten aufrichtet und sie mit der Lehre erfüllt wie Hungernde:
indem er ihnen seine Seele hingibt.Amen
Hier wird die behütende Bedeutung des göttlichen Mutterschoßes deutlich. Hildegard schreibt: „Schließlich siehst Du noch, wie aus dem Mund der Gestalt, in deren Brust das Weltenrad erscheint, ein Licht, heller als der klarste Tag, hervorgeht.… Aus dieser wahren Liebe, die ganz und gar göttlich ist, besteht alles Gute, wünschenswert über alles. Die Liebe zieht alle an sich, die Gutes wollen, und kommt mit diesem Zug ihnen entgegen; sie denkt mit rechtem Urteil alle Verdienste durch und alles, was der Mensch tut und um Gottes Willen verwirklicht.“
Gott ist die Liebe – das zeigt diese rote Gestalt, und wunderbar bringt das Bild zum Ausdruck, dass wir in der Liebe Gottes geborgen sind. Viele Kräfte wirken auf uns ein, das erleben wir täglich. Deshalb brauchen wir die Kraft der Liebe. Aber wir hören auch die Ermahnung, zu bedenken, wie wir auf die Umwelt einwirken.
In diesem Sinne ist die Botschaft der Theologin aus dem hohen Mittelalter sehr aktuell für uns! Beten wir mit den Worten Hildegards:
Die Seele ist wie ein Wind, der über die Kräuter weht, und wie ein Tau, der auf die Gräser träufelt, und wie die Regenluft, die wachsen macht. Genauso ströme der Mensch sein Wohlwollen aus auf alle,
die da Sehnsucht tragen. Ein Wind sei er, indem er den Elenden hilft,
ein Tau, indem er die Verlassenen tröstet, und Regenluft, indem er die Ermatteten aufrichtet und sie mit der Lehre erfüllt wie Hungernde:
indem er ihnen seine Seele hingibt.Amen
Ihre Ingrid Weniger
Gemeindereferentin
